Bildungsgerechtigkeit ist unser aller Veranwortung.
Wir wollen die die politisch Verantwortlichen überzeugen, für eine Schule ohne Ausgrenzung einzutreten und Verantwortung hierfür zu übernehmen.

Demokratie und soziale Kompetenzen
Demokratie heißt: gemeinsam für jeden einzelnen. Es müssen Konflikte wahrgenommen, Lösungen entwickelt und ausgehandelt werden. Das erfordert soziale und kommunikative Kompetenzen. Schüler erwerben sie am besten, wenn ihr Umfeld vielfältig und heterogen ist. Gemeinsames Lernen nützt ihnen, sich in der komplexer werdenden Gesellschaft zu bewegen, es schult ihre methodischen und strategische Fähigkeiten. Davon profitieren alle.
Demokratie kann man lernen: In Schulen der Vielfalt werden die nötigen Kompetenzen besser erworben.

Gemeinsames Lernen und Schulerfolg
Kinder lernen in besonderer Weise voneinander. Je vielfältiger das Umfeld ist, desto mehr profitieren sie von gegenseitiger Unterstützung. Das nützt auch den leistungsstarken Schülern: Wer andere Lernwege erfasst, durchdringt den Lernstoff in ganz besonderer Weise.
Längeres gemeinsames Lernen nützt allen: Es fördert den Lernzuwachs und sichert den Schulerfolg.

Wachsende Disparitäten und soziale Begegnung
In vielen Aspekten entwickelt sich unsere Gesellschaft auseinander. Die Schule allein kann das nicht ändern. Sie kann aber lehren, damit umzugehen. In der Schule der Vielfalt kann der Gegenentwurf gelebt werden: Das Ringen um die Gemeinsamkeit aller.
Begegnung statt Ausgrenzung:Die Schulen machen den Anfang.

UN-Konvention und Inklusion
Jeder Mensch ist einzigartig. Wo jeder sichtbar wird, gewinnen wir alle. Das lehrt die UN-Behindertenrechtskonvention. Sie fordert, dass „Behinderung“ nicht zum Ausschluss aus gesellschaftlichen Strukturen führt. Die allgemeine Schule muss sich so verändern, dass sie allen Kindern gerecht wird. In Hamburg wird darum gerungen, welche finanziellen Mittel der Abbau des Sonderschulwesens erfordert – das ist notwendig. Wichtiger aber ist, dass wir uns daran erinnern: Teilhabe ist ein Menschenrecht: Wirkliche Inklusion bedeutet, dass alle Kinder von Anfang an willkommen sind. Wir haben schon bekannte Menschen aus unterschiedlichen Bereichen in unserer Stadt gefunden, die die Kampagne unterstützen. Sie wollen wir zu Wort kommen lassen. Wenn wir zusammen lernen, stärken wir das Zusammenleben. Schließen Sie sich den Zielen unserer Kampagne an. Drücken Sie den Button auf der Startseite. Schicken Sie uns Beschlüsse aus Gremien, in denen Sie mitarbeiten (Elternrat, Schülerrat, Lehrerkonferenz … ) für längeres gemeinsames Lernen, für eine Schule ohne Ausgrenzung!